Landtagsbesuch01.04.19 - Reha Sportverein Waldkraiburg e.V.

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Ein erlebnisreicher Tag in München

Rehasportler im Bayerischen Landtag und auf Stadtrundfahrt unterwegs


Im vollbesetzten Bus machten sich am 1. April 51 Mitglieder und 14 Gäste auf den Weg nach München. Nach Baustellenbedingten Hindernissen erreichte man den Bayerischen Landtag. Nach der Sicherheitskontrolle begrüßte uns Diana Stachowitz als Abgeordnete der SPD im Vorhof des Gebäudekomplexes. Dies tat sie aber auch als Präsidentin des Behinderten und Rehabilitations-Sportverbandes Bayern. Sie löste damit das Versprechen ein, welches sie anlässlich unserer sechzig Jahrfeier im Januar vergangenen Jahres abgab.


Unterstützt von ihrer Assistentin, Isabella Lankes, führte sie die Besuchergruppe durch die „Heiligen Hallen“ der Volksvertretung. Nicht unerwähnt ließ sie, dass die Räumlichkeiten von der Stiftung Maximilianeum, einer Eliteschule,  angemietet sind.  In den vielen Sälen hängen große und kleinere Gemälde, welche einen Einblick in die langjährige Bayerische Geschichte geben. Diana Stachowitz verstand es bestens, den Bogen von Jahrhunderten zurück in die Gegenwart zu spannen.
Die Teilnehmer konnten sich im Plenarsaal auf die Abgeordneten- und auch Ministerplätze begeben.
Die Landtagspräsidentin Ilse Aigner ließ es sich nicht nehmen, der Besuchergruppe einige Begrüßungsworte zu überbringen. Da ihre Zeit beschränkt war, nahm „Vizepräsident  Gerard Sax“ ihren Platz ein, während die interessierten Zuhörer den Ausführungen der Abgeordneten lauschten.  
Der Aufenthalt währte nur kurz, weil bereits die nächsten Besucher, eine Schülergruppe auf Einlass wartete. Dann genoss  man die nach Westen gerichtete wunderbare Aussicht auf München. Wetterbegünstigt, konnte man die Isar, viele Gebäude, Kirchen und Türme in Augenschein nehmen. Im Saal Akademiesaal beendete Diana Stachowitz die Führung und wünschte der Besuchergruppe noch einen schönen Tag in München. Rudi Jank, an diesem Tag Reiseleiter, bedankte sich ganz herzlich für den informativen Rundgang. Die Begleitung endete dann am Ausgang.





Der nächste Teil des Ausfluges führte dann zum nahe gelegenen Hofbräukeller, wo ausreichend Plätze bestellt waren und das Mittagessen eingenommen wurde.
Der nächste Treffpunkt war dann der Busparkplatz am Landtag, wo uns der Stadtführer, Herr  Angstwurm, ein Sohn des Arztes aus Kraiburg, empfing. In gekonnter Art dirigierte er den Fahrer des großen Busses dann durch die Stadt. Nochmal vorbei am Hofbräukeller, passierte man den Gasteig, überquerte am Deutschen Museum die Isar, fuhr auf das Isartor zu, bog ab in die Frauenstraße, fuhr am Viktualienmarkt vorbei in Richtung Sendlinger Torplatz. Zu allen markanten Straßen, Plätzen, Gebäuden gab es informative Erklärungen, des in die Stadt München verliebten Kraiburgers.
Über den Karlsplatz, den die Münchner Stachus nennen, passierte man den Justizpalast und weitere markante Gebäude, die, weil im Kriege zerstört, wieder originalgetreu, aufgebaut wurden.
Am Karolinenplatz konnte man den Obelisken bewundern. Hier  schwenkte der Bus ein auf den Königsplatz zu und weiter zum Stiglmaierplatz. Nach einem Teilstück auf der Nymphenburger Straße schwenkte man ein in die Südliche Auffahrtsallee und erreichte das gleichnamige Schloss Nymphenburg. Hier wurde eine kurze Pause eingelegt, um sich die Füße etwas zu vertreten.
Danach ging es weiter am Olympiastadion und Olympiapark vorbei. Interessant waren dann die Gebäude der BMW Welt und des „BMW Zylinders“, sowie die großen Fertigungsbereiche des Autobauers,  die den Stadtteil Milbertshofen prägen.
In Schwabing stachen die Münchner Freiheit, die Leopoldstraße und das Siegestor besonders ins Auge. In der Ludwigstraße passierte man den Geschwister Scholl Platz und die Universität.
Markant sticht auch die Ludwigskirche hervor. Kurz vor dem  Odeonsplatz mit der Feldherrnhalle und der Theatinerkirche schwenkte der Bus in Richtung Osten. Am Beginn der Prinzregentenstraße lenkte der Stadtführer die Blicke auf das links gelegene Haus der Kunst mit dem dahinterliegenden englischen Garten. Die Isar überquerend, erreichte man den Friedensengel am Hochufer des Flusses. Hier endete die Stadtführung.  Er begeisterte die Busgemeinschaft auf seine ganz herzliche Art. Man spürte, dass er mit Leib und Seele seinen Beruf ausübt.  Mit viel Applaus dankte man Herrn Angstwurm für seine vielen informativen Erläuterungen zu den am Wege gelegenen Sehenswürdigkeiten.
Auf dem Teilstück der A 94 und der B12 erreichten die Ausflügler wieder sicher die heimatlichen Gefilde. Man war sich einig, dass dies ein gelungener Ausflugstag und wenn auch 1. April, so doch kein Aprilscherz war.

Text: Rudi Jank
Fotos: Michael Bartesch
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