Bergwanderung03.10.19 - Reha Sportverein Waldkraiburg e.V.

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Bergwanderung 03.10.19

Am 3. Oktober stand der traditionelle Bergwanderausflug des Reha-Sportvereins auf dem Programm. Er führte uns heuer ins Mangfallgebirge in die Umgebung des Sudelfelds. Mit 43 Personen besetzt, fuhr uns der Bus nach Bayrischzell. Der Wetterbericht war nicht gerade wohlwollend doch bis auf einen kurzen Regenschauer in den höheren Lagen war es den ganzen Tag trocken und die Sonne lachte zwischenzeitlich durch die Wolken.
Wir „Bergwanderer“ starteten von Bayrischzell aus auf dem ansteigenden breiten Weg bis zum Andreas-Stüberl bei der Schialm. Zwei Personen entschlossen sich dann doch lieber den Ort Bayrischzell zu erkunden, die anderen machten sich dann auf den Weg der sich dann aber bald zu einem teilweise schmalen Waldpfad verengte, der nun stetig am Larchbach  bergauf führte. Da wurde allen kräftig eingeheizt und bei manchen floss auch der Schweiß. So wurde nach etwa einer Stunde Anstieg der Sudelfeldpass auf ca. 1100 Meter Höhe erreicht. Von nun an ging es, am Berghotel vorbei, bergab und man konnte die Aussicht auf die umliegenden schneebedeckten Berge und über das Sudelfeld genießen und Bergblumen entdecken. Dankbar wurde beim "Waldkopfstüberl" eine  Pause eingelegt, Brotzeit gemacht und die Getränkeflaschen wurden deutlich leichter.
Nach einer halben Stunde ging es über das Sudelfeld weiter und kurz vor dem Wald fing es leicht zu regnen an, so dass alle ihre Regenkleidung anzogen. Doch das tat der guten Stimmung bei der Wandergruppe keinen Abbruch und nach kurzer Zeit lachte die Sonne durch den Wolkenvorhang wieder. Der Abstieg wurde von dem Plätschern und dem Tosen der Kaskaden des Auerbachs begleitet. Diesmal floss mehr Wasser den Bach hinunter als bei
der Erkundung der Bergwanderung und das machte sich später auch bei den Wasserfällen bemerkbar. Immer wieder gab es Interessantes zu sehen, die Schieferfelsen und die Bäume, die auf den Felsen wachsen und langsam hörte man schon das Rauschen der Tatzelwurm-Wasserfälle. Unterwegs wurde der Auerbach als Hintergrund und der Stausee des Auerbachs als Kulisse genutzt und bei Sonnenschein Fotos gemacht, dann ging es auf breiten Wegen an Felsen vorbei und unter einer Autobrücke hindurch Richtung Wasserfälle. Das Rauschen des Auerbachs wurde lauter und  dann waren die Wasserfälle da. Es ist beeindruckend wie sich das Wasser seinen Weg durch die Felsen gebahnt hat, wie es sich in einer weißen Gischt hinabstürzt und in einer türkis schimmernden Gumpe landet, bevor das glasklare Bergwasser in seinem Bachbett nach unten zum unteren Wasserfall fließt, der über einen schmalen, mit hohen Stufen versehenen Steig zu erreichen ist. Aber der Abstieg lohnte sich, denn der Wasserfall war wirklich sehenswert und der Höhepunkt unserer Bergwanderung.
Anschließend kehrten die Bergwanderer nach ca. 340 Höhenmetern und 8 Km Wegstrecke  in der Gaststätte "Feuriger Tatzelwurm" ein um bei frischen Getränken und leckeren Speisen die Wanderung abzuschließen. Hier konnte man auch die Speisekarte dazu nutzen, einen Einblick in die Geschichte rund um das Fabelwesen "Tatzelwurm" nachzulesen.
Text:   Michael Bartesch
Bilder: J.B., Ingrid Müller, Marlies Wellschmied, Michael Bartesch
Wir, "die Flachwanderer", starteten von der Bäckeralm nahe des Ursprungpasses von der an der Straße gelegenen Bäckeralm unsere Wanderung. Auf einem kleinen Pfad wanderten 28 Personen zirka einen Kilometer in langer Reihe neben der Straße. Beim „Zipflwirt“ konnte keine Rast eingelegt werden, da das Gasthaus geschlossen hatte. Da wir darüber informiert waren, hatten wir Brotzeit und Getränke im Rucksack dabei. Vor einer Scheune, die Uhr an derselben zeigte „fünf nach Acht“, legte die Gruppe eine sonnige Pause ein.
Der Weiterweg führte abseits der Straße durch Wiesen und Bergwald. Unterwegs gab es einige schöne Rastplätze mit bemoosten Bäumen, Baumpilzen und großen Steinen; auch ein Wasserfall war dabei und lud zum Fotografieren ein. Eine Kneippanlage begrüßte uns mit einem kurzen Regenschauer und lud zum Fuß- bzw. Armbad ein. Dankend lehnten wir ab, denn das Wasser war ziemlich kalt. Unsere gute Laune hatten wir trotzdem behalten.
Bis Bayerischzell war es nun nicht mehr weit. Die Uhr an der Kirche zeigte „zehn Minuten vor Eins“, und so trafen alle nach der acht Kilometer langen Wanderung beim „Alpenwirt“ ein.
Dass unterwegs niemand verloren ging, verdankten wir Wolfgang als Vorhut und Gerard als Nachtreiber mit Hirtenstock wie ein Schäfer. Die Wanderung ohne nennenswerte Steigungen war sehr schön und die Berge zeigten sich in ihrer ganzen Pracht, weit oben am Wendelstein mit Schnee bedeckt, bei herbstlichen Aprilwetter mit Wolken aber auch viel Sonnenschein.
Die Einkehr beim Alpenwirt hatten wir uns redlich verdient und auch köstlich genossen.
Die anschließende Busfahrt über den Sudelfeldpass genossen wir bei guter Fernsicht auf das Skigebiet des Sudelfeldes und trafen nun im Gasthaus „Tatzelwurm“ auf die Gruppe der Bergwanderer. Nach einer gemeinsamen Kaffee- und Kuchenpause traten alle pünktlich gemeinsam die Heimreise an. Diese erforderte bei unserem Busfahrer Peter noch einiges an Können. Musste er den großen Bus auf der alten Tatzelwurmstraße, die durch das Tal des Auerbaches, Richtung Brannenburg führt, durch ein enges Tunnelstück mit bis zu 18 Prozent Gefälle durchfahren, was ihm gut gelang, aber so mancher zog dabei den Kopf ein. Nach der Durchfahrt gab es auch viel Beifall.

Text:   Monika Baricak
Bilder: Wolfagng Eibert, Marianne Jank
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